Aus dem gegebenen Anlass findet coronabedingt in diesem Jahr keine Tagung statt.Aus dem gegebenen Anlass findet coronabedingt in diesem Jahr keine Tagung statt.
     +++  06. 09. 2020 Info zur Tagung 2020  +++     
     +++  29. 04. 2020 Mehr Psychologie in die Schulen!  +++     
     +++  29. 04. 2020 Neuer Flyer des Verbandes  +++     
     +++  29. 04. 2020 Mit Psychologie das Klima retten?  +++     
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Landesverband Baden-Württemberg

Unser erklärtes Ziel ist es, den Psychologieunterricht zu befördern, die Situation in Baden-Württemberg zu verbessern und unsere Mitglieder in ihrer Unterrichtsaufgabe zu unterstützen.

 

Unsere Aktivitäten zielen zum einen auf die Aus- / Weiterbildung von PsychologielehrerInnen, zum anderen auf eine Ausweitung des Unterrichts (z.B. 4 statt 2 Semester in der Oberstufe, die Möglichkeit eines speziellen Profils für Gymnasien, Angebote für die Mittelstufe). Wir sind dazu in regelmäßigem Kontakt mit der zustïändigen Stelle am Ministerium. [Geschichte des Landesverbands seit 2000]

Landesverbandstagung 2018

Samstag 20. Januar 2018, Mörike-Gymnasium Ludwigsburg

 

Die Verbands- und Fortbildungstagung 2018 am 20. Januar findet wieder in Ludwigsburg statt, aber diesmal am Mörike-Gymnasium. Wir konnten für den Fortbildungsteil Frau Prof. Kohler von der Universität Tübingen gewinnen. Sie wird zum Thema " Fleiß oder Talent? Mangelnde Übung oder fehlende Klugheit? Wie wir uns Erfolg und Misserfolg erklären und welche Konsequenzen wir daraus ziehen." referieren und arbeiten. 
Wir hoffen auf zahlreiche Teilnahme.
 
Ausschreibungstext: 
Britta Kohler
 
Fleiß oder Talent? Mangelnde Übung oder fehlende Klugheit?
 
Wie wir uns Erfolg und Misserfolg erklären und welche Konsequenzen wir daraus ziehen
 
Wenn uns in Schule und Leben etwas gelingt oder misslingt, so suchen wir nach möglichen Ursachen des Gelingens oder Scheiterns. Es ergeben sich Fragen wie: Bin ich fleißig oder begabt? Hatte ich Glück oder Pech? Oder habe ich einfach zu wenig geübt oder bin nicht klug genug? Auch wird in die Zukunft geschaut: Sollte ich mich mehr anstrengen? Oder sind die Anforderungen sowieso viel zu hoch für mich und damit unerreichbar?
 
Mit Attributionstheorien lassen sich Ursachenzuschreibungen in Schule und Alltag gut erklären und Unterschiede zwischen Menschen im Umgang mit Erfolg und Misserfolg gewinnbringend beleuchten. Nach einer kurzen Einführung und Begriffsklärung soll es darum gehen, Ursachenzuschreibungen zu analysieren und Attributionsfehler und –voreingenommenheiten in den Blick zu nehmen. Eine Filmsequenz zu typischen Schülerausreden bei schlechten Noten dient als Beispiel für verschiedene Analysen und kann im Unterricht verwendet werden. Weitere Ideen für den Unterricht werden vorgestellt. Insbesondere wird überlegt und probiert, wie Ursachenzuschreibungen erhoben werden und welche Konsequenzen unterschiedliche Varianten der Erhebung haben können. Dadurch kann ein vertieftes Verständnis psychologischer Forschung angebahnt werden. Auch Möglichkeiten fächerübergreifenden Arbeitens werden vorgestellt. 
 
Attributionstheorien können verschiedenen Teildisziplinen der Psychologie, insbesondere der Motivations- und Sozialpsychologie, zugeordnet werden. Sie dienen gemäß unserem Bildungsplan dem Verständnis eigenen und fremden Verhaltens, stärken rationales Denken und fördern Selbstorganisation und Selbstkontrolle. Gerade für den schulischen Kontext erscheinen sie hilfreich und lassen sich vielfach anwenden. Auch stellen sie eine nützliche Reflexionsfolie dar, wenn es um die Auseinandersetzung mit den eigenen schulischen Leistungen im Kontext der Studien- und Berufswahl geht.
Der Landesverband

Der Vorstand:

 

Vorsitzende:     Monika Wagner-Hans 

Stellvertreter:   Goerz-Lorenz

Beisitzer:          Vera Niedermann-Wolf, Annette Kersjes

                                                                                                                             

Mitgliederzahl im Landesverband: 169

Bundestagung 2016

Termin: 28.9.-1.10.2016 

Ort: Akademie Esslingen/Neckar 

Thema: Persönlichkeitsentwicklung und Identität

 

Für weitere Informationen und das Programm bitte [hier] klicken. 

Situation des Psychologieunterrichts in Baden-Württemberg

Zuständige Referenten an den Regierungspräsidien:

Stuttgart:  Frau Meissner
Tübingen:  Frau Butzko
Karlsruhe:    Herr Wronka
Freiburg: Frau Dr. Binder
 

Allgemeinbildende Gymnasien (Angaben von Januar 2016)

 

Das Unterrichtsfach Psychologie wird an vielen Schulen als einjähriger Wahlkurs in der Oberstufe angeboten. Im Schuljahr 2015/16 waren es insgesamt 755 Kurse. 

 

Allgemeinbindende Gymnasien (Stand 2016)

 

Das Unterrichtsfach wird an vielen Gymnasien als zweistündiger Wahlkurs in Stufe 11 oder 12 (früher 12 oder 13) in aktuell 755 Kursen unterrichtet. 

 

Zahl der Kurse nach Regierungspräsidien

 

RPS

RPK

RPT

RPF

gesamt

Schulen

142

69

57

59

323

Schüler

5094

2157

2149

1995

11.355

Kurse

284

157

117

97

755

RPS = Regierungspräsidium Stuttgart
RPK = Regierungspräsidium Karlsruhe
RPT = Regierungspräsidium Tübingen
RPF = Regierungspräsidium Freiburg

Fortbildungsangebote

Neben den großen 4tägigen Bundestagungen im Zweijahresrhythmus (2016 vom Landesverband BW in Esslingen organisiert) bietet der Landesverband jährlich einen Fortbildungstag an. Nächste Tagung unter Aktuelles. Wir bemühen uns möglichst unterrichtsrelevante Themen anzubieten.

Information zur Aus- und Fortbildungssituation des Fachs Psychologie
Hier finden Sie Informationen zu Aus- und Fortbildungssituation an allgemeinbildenden Gymnasien [mehr Informationen].
 
Weitere Informationen zur Aus- und Fortbildungssituation an Beruflichen Gymnasien folgen in Kürze.
Bildungsstandards

Standards, Kompetenzbereiche

[Bildungsstandards Psychologie B-W]